Thailändische Produkte von Yak Thai

Hochwertige Thai Zutaten aus Bayern

Im Sommer 2023 kam ich als Admin der Facebookgruppe Thai Küche und ihre Rezepte im Zuge des Curry-Foto-Wettbewerbs mit Alex Schopf ins Gespräch. Er hatte ein Bild von grünem Curry mit Gunchiang ( ) eingereicht und erzählte mir, dass er diese Würste zusammen mit einem befreundeten Metzger und seiner Frau Chonticha unter der Marke Yak Thai selbst herstellt.

Er erzählte mir außerdem, dass sie auch Currypasten und andere thailändische Produkte herstellen und er mir gerne ein Probierpaket zusammenstellt. Von den Produkten im Paket war ich sofort überzeugt. Seit diesem ersten Paket hat sich die Produktpalette stark erweitert und alle Produkte haben 2025 auch neue schickere Etiketten erhalten. In diesem Beitrag möchte ich all diese Produkte, aber auch Yak Thai selbst kurz vorstellen.

Über Yak Thai

Yak Thai wurde 2021 von Chonticha und Alex Schopf gegründet. Die beiden stellen im bayerischen Volkenschwand mit viel Herzblut, Leidenschaft und Know-How thailändische Currypasten, Chilipasten, Soßen und Würste her.

Darüber hinaus bieten sie auch diverse thailändische Süßigkeiten an, die von Chontichas Familie in Thailand hergestellt werden. Aber auch in ihrer bayerischen Heimat kreieren die beiden, mithilfe eines lokalen Chocolatiers, ausgefallene Süßigkeiten wie Durianschokolade.

Auf sozialen Medien wie Facebook und Instagram gibt Alex immer wieder Einblicke in die Produktion und stellt neue Produkte vor. Außerdem stellen die beiden ihre Produkte immer mal wieder auf Verbrauchermessen aus. So lernten wir uns 2023 auf der “Plaza Culinaria” in Freiburg auch persönlich kennen.

Seit Anfang 2025 habe ich eine Kooperation mit Yak Thai. Ich bekomme immer mal wieder Produkte zugeschickt und verfasse im Gegenzug hier auf meinem Blog aber auch auf der Yak Thai Website Rezepte, in denen ich diese verwende. Durch die Kooperation bekommst du als treuer Leser meines Blogs mit dem Promo-Code “der-reiskoch” auch einen Rabatt auf deinen Einkauf im Yak Thai Shop.

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Currypasten

Die Produkte, die ich vermutlich am häufigsten beim Kochen verwende, sind die Currypasten von Yak Thai. Und davon gibt es, Stand heute, sage und schreibe sieben verschiedene Sorten. Angefangen mit roter und grüner Paste über Pasten für Panaeng, Massaman und Khao Soi bis hin zu bei uns unbekannteren Pasten wie “Prik Gaeng Som” oder “Prik Gaeng Phet Pak Dai” für scharfe Currys aus Südthailand.

Erfahrungsgemäß benötige ich von den Currypasten von Yak Thai immer geringere Mengen als bei anderen gekauften Pasten, um das gleiche aromatische Ergebnis zu erzielen. Die Pasten sind allesamt auch schärfer, als die meisten in Europa verkauften Currypasten.

Vielleicht noch ein Hinweis zu den Farben der Pasten. Insbesondere die rote und grüne Paste färben die Currys nicht so knallig ein wie viele industrielle Pasten. Das ist für mich aber nur ein Indikator dafür, dass bei Yak Thai keine künstlichen Farbstoffe verwendet werden.

Dadurch, dass keine zusätzlichen Konservierungsstoffe verwendet werden, sind die Pasten aber auch weniger lange haltbar als andere Pasten, die sich ja zum Teil über Jahre im Kühlschrank halten. Ein guter Tipp, den die beiden auch selbst geben, ist es, nach dem Öffnen und Verwenden einer Paste etwas Öl darüberzugeben und diese im Kühlschrank aufzubewahren, um sie so zu konservieren.

Verwendung der Pasten

Die ganze Palette

Geang Som Currypaste Geang Som Currypaste
Geang Som Dai Currypaste Geang Som Dai Currypaste
Gelbe Currypaste Gelbe Currypaste
Grüne Currypaste Grüne Currypaste
Khao Soi Currypaste Khao Soi Currypaste
Massaman Currypaste Massaman Currypaste
Panaeng Currypaste Panaeng Currypaste
Prik Khua Kling Prik Khua Kling
Rote Currypaste Rote Currypaste

Nam Prik

Die Chilipasten oder auf Thai “Nam Prik” ( ) sind laut Alex der Verkaufsrenner bei ihrer thailändischen Kundschaft, während die deutschen Kunden diese eher zaghaft bestellen.

Auch ich hatte, nachdem mir Alex das erste Mal Bilder von der Herstellung gezeigt hatte, auf denen Berge von Chilis zu sehen waren, etwas Respekt vor der Schärfe. Die Pasten sind aber nicht übertrieben scharf, der Geschmack ist eher sehr ausgewogen.

Alle Nam Prik Produkte eignen sich hervorragend als schmackhafter Dip, einfache Beilage zu anderen Speisen oder auch als Zutat in verschiedenen Gerichten. Hervorheben möchte ich hier die “Nam Prik Pao Sam Hed” mit Pilzen, die sich hervorragend für die Zubereitung von vegetarischem Glasnudelsalat eignet.

Verwendung der Nam Prik

Die ganze Palette

Nam Prik Na Rok Gung Nam Prik Na Rok Gung
Nam Prik Pao Extra Scharf Nam Prik Pao Extra Scharf
Nam Prik Pao Sam Hed Nam Prik Pao Sam Hed
Nam Prik Pao Nam Prik Pao
Nam Prik Plaraplasaba Kuahaeng Nam Prik Plaraplasaba Kuahaeng
Nam Prik Tadaeng Prasaba Nam Prik Tadaeng Prasaba

Würzsoßen und Pasten

Relativ neu im Sortiment sind diverse Soßen, welche als Dip oder auf Thai verwendet und als Basis für die Zubereitung von thailändischen Gerichten dienen können. Meine persönlichen Favoriten dabei sind die “Nam Djim Gai”, die Pad Thai Soße sowie die Pad Krapao Soße.

Die Pad-Thai-Soße lässt sich übrigens nicht nur für Pad Thai verwenden, sondern eignet sich genauso gut für das Isaan Nudelgericht Pad Mie Khorat. Die Nam Yam ist zudem eine hervorragende Marinade für gegrilltes Hähnchen, also Gai Yang.

Verwendung der Soßen

Die ganze Palette

Nam Djim Gai Nam Djim Gai
Nam Djim Luk Chin Nam Djim Luk Chin
Nam Djim Seafood Nam Djim Seafood
Nam Yam Dressing Nam Yam Dressing
Pad Krapoa Soße Pad Krapoa Soße
Pad Thai Soße Pad Thai Soße
Som Tam Thai Dressing Som Tam Thai Dressing
Tom Kha Paste Tom Kha Paste

Chilisoßen

Auch für alle Freunde von scharfen Soßen hat Yak Thai drei verschiedene Chilisoßen aus eigener Herstellung im Angebot. Diese sind nach Dienstgraden der Royal Thai Army benannt. Mein Favorit ist die Variante “Sergeant Major” und damit bin ich wohl nicht alleine, denn diese Soße hat schon internationale Preise gewonnen.

Besonders gut schmecken mir persönlich die Chilisoßen von Yak Thai zu allen thailändischen Gerichten mit Eiern, seien es Spiegeleier, gedämpfte Eier oder verschiedenen Arten von thailändischen Omeletts.

Verwendung der Chilisoßen

Die ganze Palette

The Captain Chilisoße The Captain Chilisoße
The Colonel Chilisoße The Colonel Chilisoße
Sergant Major Chilisoße Sergant Major Chilisoße

Wurstspezialitäten

Yak Thai hat neben der anfangs erwähnten Gunchiang in der Zwischenzeit auch eine ganze Palette von thailändischen Wurstspezialitäten im Angebot. Hierbei experimentierten Alex, Chonticha und der befreundete Metzger auch mit Varianten, die es in Thailand so nicht gibt, wie zum Beispiel die geräucherte Gunchiang oder die Mhu Yor mit Pfeffer.

Als Freund von thailändischen Würsten konnten mich bisher alle Wurstsorten komplett überzeugen. Auch die Fleischbällchen mit Rind- oder Schweinefleisch auf Thai sind sehr lecker und bereichern jede Suppe oder auch thailändische Hotpot Gerichte. Zu gegrillten oder gebratenen Luk Chin gibt es übrigens auch eine passende Soße von Yak Thai.

Verwendung der Würste

Die ganze Palette

Gai Yor Gai Yor
Gun Chiang Wurst Gun Chiang Wurst
Luk Chin Mhu Luk Chin Mhu
Luk Chin Nuea Luk Chin Nuea
Mhu Yor Mhu Yor
Sai Krok Isaan Sai Krok Isaan
Sai Ua Sai Ua

Khanom

Neben den bereits vorgestellten deftigen Zutaten hat Yak Thai auch eine große Auswahl an thailändischen Süßigkeiten im Angebot. Diese werden alle von Chontichas Familie in Thailand aus getrockneten Früchten hergestellt und enthalten keinerlei Konservierungsstoffe oder zusätzlichen Zucker.

Im Einzelnen handelt es sich um Kokos-Bananenriegel, Kokos-Kaubonbons, Bananen-Kaubonbons, sonnengetrocknete Zwergbananen sowie getrocknete Bananenstreifen. Auch wenn ich eigentlich keine Bananen mag, habe ich tapfer alle ausprobiert.

Als Belohnung wurde ich total davon überrascht, wie lecker ich dann doch alle Süßigkeiten fand. Besonders die getrockneten Zwergbananen haben mir es angetan, da sie mich sehr an getrocknete Feigen erinnert haben. Ich glaube, meine Abneigung gegen Bananen hat eher etwas mit der Konsistenz frischer Bananen zu tun.