Currys gehören wohl zu den bekanntesten Gerichten der thailändischen Küche. So unterschiedlich die diversen Currys im Geschmack auch sein mögen, so haben sie
alle gemeinsam, dass sie auf einer Currypaste basieren. Hier möchte ich dir die häufigsten Currypasten vorstellen.
In Thailand nennt man Currypasten “Krueang Gaeng” (
), manchmal auch “Prik Gaeng” (
) und in
einzelnen Fällen auch “Nam Prik Gaeng” (
) oder kurz “Nam Prik” (
). Wobei der letzte Begriff
mehrdeutig ist, da er auch für scharfe Chili-Dips verwendet wird.
Die Currypasten findest du als Fertigprodukt von diversen Herstellern wie zum Beispiel Lobo, Mae Ploy, Thai Dancer oder Cock Brand in asiatischen Supermärkten
zu kaufen. In Thailand kann man sie auch frisch auf Märkten oder in speziellen Curry Geschäften kaufen.
Mithilfe eines
großen Mörsers kannst du alle Pasten aber auch selbst herstellen, daher habe ich bei jeder Paste auch noch ein Rezept für dich verlinkt. Sei bitte nicht enttäuscht wenn deine selbstgemachten Pasten nicht so knallig bunt werden wie die fertigen Pasten, bei denen wird oft mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen. Wichtig ist der Geschmack!
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Gelbe Currypaste
Die
Gelbe Currypaste ist für die Zubereitung von gelbem Thai Curry oder auf Thailändisch “Gaeng Gari”
(
) gedacht.
Rote Currypaste
Die
Rote Currypaste kannst du für rote Currys , die man in Thailand “Gaeng Phed” (
) nennt,
aber auch für verschiedene Wokgerichte verwenden.
Gaeng Paa
Mit einer
Gaeng Paa Currypaste kannst du ein sogenanntes “Jungle Curry”, oder auf Thai “Gaeng Paa”
(
) zubereiten. Diese werden auch unter dem Namen “Country Style Red Currypaste” angeboten.
Grüne Currypaste
Richtig geraten, mit der
grünen Currypaste kannst du ein leckeres grünes Thai Curry oder “Gaeng Khiau Wan”
(
) zubereiten.
Khao Soi Currypaste
Auch für das nordthailändische Nudelcurry “Khao Soi” (
) gibt es mit
Khao Soi Currypaste
eine Abkürzung bei der Zubereitung.
Massaman Currypaste
Mit der
Massaman Currypaste kannst du ein südthailändisches Massaman Curry zubereiten, das man in Thailand “Gaeng
Massaman” (
) nennt.
Panaeng Currypaste
Mit der
Panaeng Currypaste kannst du das gleichnamige Curry “Gaeng Panaeng” oder auf Thai “Gaeng Panaeng”
(
) zaubern.
Prik Gaeng Phak Dai
Für Gerichte aus Südthailand, wie zum Beispiel das trockene Curry “Khua Kling” (
), gibt es mit der
Prik Gaeng Phak Dai ebenfalls eine fertige Currypaste.
Hang Lae Currypaste
Die
Hang Lae Currypaste dient der schnellen Zubereitung eines nordthailändischen Currys mit Schweinefleisch. Hierfür
werden oft Schweinebauch und Schälrippchen verwendet.
Nam Ya Currypaste
Mit der
Nam Ya Currypaste kannst du diverse Nam Ya Currys zubereiten, diese werden typischerweise mit Reisnudeln serviert.
Gaeng Som Currypaste
Die
Gaeng Som Currypaste, die du auch unter dem Namen “Sour Currypaste” findest, kannst du für verschiedene
sauer-scharfe “Gaeng Som” Currys nach zentralthailändischer Art verwenden.
Gaeng Som Phak Dai Currypaste
Die
Gaeng Som Pak Dai Currypaste kannst du verwenden, um extrem scharfe und saure “Gaeng Som Phak Dai” Currys
nach südthailändischer Art zuzubereiten.
Dai Plaa Currypaste
Für das südthailändische Fischcurry “Gaeng Dai Plaa” (
) verwendest du die
Dai Plaa Currypaste, die traditionell mit fermentierten Fischinnereien zubereitet wird.
Informationen von Pailin
Im folgenden Video von
Hot Thai Kitchen gibt dir Pailin noch mehr Informationen zu den thailändischen Currypasten.