Wassermelone

Wichtige asiatische Zutaten (W)

Wassermelone
Wassermelonen werden im Freiburger Bächle gekühlt

Die Wassermelone (Citrullus lanatus) ist eine Nutztpflanze die ursprünglich aus Afrika stammt, heute aber weltweit in warmen Regionen angebaut wird. Die Frucht der Pflanze, die ebenfalls “Wassermelone” genannt wird ist besonders wegen ihres süßen Fruchtfleichs beliebt. Dieses wird durch eine dicke Schale geschützt.

Die Wassermelone hat bei uns auch ungewöhnliche Namen wie “Angurie”, “Arbuse”, “Pasteke” oder “Zitrullengurke”. In China, dem größten Anbaugebiet von Wasssermelonen heißt sie “Xīguā” (西瓜). In Thailand nennt man sie Thaeng Mo (แตงโม) und in Vietnam “Dưa hấu”.

Fruchtfleisch

Bei den meisten der über 1200 Sorten von Wassermelonen ist das Fruchtfleisch rot und süß. Es ist sicherlich auch der Hauptgrund für die Beliebtheit dieser Frucht. Das Fruchtfleisch wird weltweit als Snack geschätzt, in manchen Ländern aber auch als Zutat für erfrischende Salate verwendet. In Thailand wird Wassermelone auch oft als Fruitshake angeboten.

Verwendung

Rinde oder Innenschale

Beim Verzehr von Wassermelonen beschränken wir uns in Europa ja auf das rote Fruchtfleisch, der weiße Rand zwischen der grünen Schale und dem Fruchtfleisch wandert meist in die Biotonne oder auf den Kompost. Dabei ist diese ein bis vier Zentimeter dicke Rinde tatsächlich essbar und enthält viele Vitamine, Antioxidantien sowie Ballaststoffe.

Die Rinde hat dabei eher einen säuerlichen Geschmack, was wahrscheinlich auch genau der Grund dafür ist, dass sie bei uns achtlos weggeworfen wird. In einigen asiatischen Ländern schätzt man sie jedoch als Snack oder saure Zutat in Currys und Salaten. So wird sie auch in Thailand gerne verwendet. Dort heißt sie “Plueak Thaeng Mo” (เปลือกแตงโม).

Wassermelonenrinde
Wassermelonenrinde

Verwendung