Curryblätter
Asiatische Zutaten mit C
Die Blätter der Currypflanze (Murraya koenigii) sind vor allem in Indien und Sri Lanka ein wichtiges Würzmittel. Der Geschmack von Curryblättern ist herb, scharf und erinnert an Zitrusfrüchte. Die Blätter sind roh verzehrbar, werden jedoch meist in Gerichten mitgekocht oder mit angebraten. Die Bezeichnung “Curryblatt” verweist auf die Verwendung der Blätter in diversen Curries, mit Currypulver besteht jedoch kein Zusammenhang.
Curryblätter werden stellenweise auch in anderen asiatischen Küchen verwendet. So zum Beispiel in Malaysia, vor allem in der indisch-malaysischen und
Nyonya-Küche, dort heißen sie “Daun Kari" oder auf Tamil “Kariveppilai”. Auch im benachbarten Südthailand, wo es Einflüsse aus der malaiisch-muslimischen und
der südindischen Küche gibt, sind sie vereinzelt in einigen wenigen Gerichten zu finden. Die Curryblätter werden dort “Bai Gaeng” (
Bei uns werden die Blätter teilweise auch als “Kari-Blätter” oder “Süße Niemblätter” bezeichnet.
Getrocknete Curryblätter
Curryblätter gibt es bei uns in den meisten asiatischen Supermärkten vorwiegend in getrockneter Form. Diese sind quasi ewig haltbar, verlieren aber wie alle getrockneten Gewürze mit der Zeit an Geschmack.
Verwendung
Bengalisches Curry mit Schweinelende Indisches Brokkoli Curry Indisches Curry mit Eiern Kerala Chicken Curry mit Kürbis
Frische Curryblätter
Ein eher seltener Fund sind frische Curryblätter, die sehr viel aromatischer sind als die getrockneten und daher auch eher vorsichtig dosiert werden sollten.