Wellenschneider für schnittige Deko

Weil das Auge ja mit isst und sich über andere Formen freut

Ich dekoriere thailändische Wokgerichte ja schon sehr lange mit Gurkenscheiben, die ich mit dem Streifenschäler für Papayas geschält habe, damit sie eine gezackte Sonnenform bekommen. Aber ich hatte mich schon länger gefragt, wie in thailändischen Restaurants Gemüse großflächig geriffelt geschnitten wird. Mit dem Kiwi-Schäler wäre das schon sehr aufwändig.

Nach etwas Recherche im Internet bin ich auf den “Wellenschneider” gestoßen, der auch “Riffelmesser” oder “Buntmesser” genannt wird. Dieses Küchenwerkzeug sieht aus wie ein sehr kleines Küchenbeil und verfügt über eine gezackte Klinge, mit der sich Gemüse und andere Lebensmittel geriffelt schneiden lassen.

Da Wellenschneider recht günstig sind, habe ich mir gleich einen bestellt und schneide seitdem geschälte Salatgurken auch mal in anderer Form oder gebe Mhu Yor oder ersatzweise auch Fleischwurst die geriffelte Form, die du vielleicht auch von diversen Salaten in Thailand oder in thailändischen Restaurants bei uns kennst.

Besonders scharf ist die geriffelte Klinge meines Wellenschneiders nicht, und so kostet es schon etwas Mühe, festeres Gemüse wie zum Beispiel rohe Kartoffeln mit der Klinge zu schneiden und in eine schnittige Form zu bringen. Dafür kann der Wellenschneider auch nicht wirklich stumpf werden und die Gefahr, dich zu verletzen, ist relativ gering.

Wenn du also – wie ich – etwas Wert auf die Optik und eine ansprechende Deko deiner Gerichte legst, kann ich so einen Wellenschneider wärmstens empfehlen. Wirklich brauchen tust du den allerdings nicht, um asiatisch oder thailändisch kochen zu können. Eben ein typisches „Nice-to-have“-Werkzeug.

Verwendung

Im folgenden möchte ich dir einige Gerichte präsentieren, bei deren Zubereitung der Wellenschneider zum Einsatz kam.