Thailändischer Yam Thua Nog

Salat mit Mungbohnensprossen

Bisher habe ich Mungbohnensprossen in der thailändischen Küche immer als Garnitur für Pad Thai oder diverse Nudelsuppen betrachtet. Aber durch ihre Knackigkeit und Frische können sie durchaus auch die Hauptzutat für einen thailändischen Salat bilden. In einem solchen werden die Sprossen mit anderem Gemüse, frischen Kräutern und dem typischen Dressing für einen Yam Salat angemacht.

Das Wort “Yam” bedeutet so viel wie “vermischen” oder “vermengen” und beschreibt genau das, was beim Zubereiten passiert, denn alle Zutaten werden ordentlich vermischt. Das Dressing aus Fischsoße, Limettensaft und Palmzucker trägt den Namen “Nam Yam”. Die Kunst bei der Mischung liegt im Ausbalancieren der unterschiedlichen Grundgeschmacksrichtungen der einzelnen Zutaten.

Zutaten für 2 Personen

  • 100g Mungbohnensprossen
  • 50g Karottenstifte oder eine kleine Karotte
  • 50g Erdnüsse
  • eine Schalotte
  • eine Frühlingszwiebel
  • 2 Stängel Koriandergrün
  • 2 Thai-Chilis
  • eine halbe Limette
  • 2 EL Fischsoße
  • 1 TL Palmzucker

Zubereitung

  1. Mungbohnensprossen gründlich abspülen und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Schalotte schälen und in feine Ringe schneiden. Frühlingszwiebel ebenfalls in feine Ringe schneiden.
  3. Die Stiele der Chilis entfernen und die Chilis in dünne Scheiben schneiden. Falls keine fertigen Karottenstifte verwendet werden, die Karotte schälen und in feine Julienne schneiden.
  4. Für das Dressing die Limette auspressen und den Saft mit Fischsoße und Palmzucker verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  5. Sprossen, Karottenstifte, Erdnüsse, Schalotte, Frühlingszwiebel, Chilis und die abgezupften Korianderblätter in eine große Schüssel geben.
  6. Dressing darüber gießen und alles zügig, aber gründlich durchmischen. Den Salat direkt servieren, damit die Sprossen knackig bleiben.
Du kannst diesen Salat auch vegetarisch oder sogar vegan zubereiten. Ersetze dazu die Fischsoße durch No-Fish-Sauce, die denselben salzigen Umamigeschmack mitbringt, aber vollständig auf Fisch verzichtet.
Hast du es ausprobiert?

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